c.c.2020-21

c.c.2020-21 - ulrich polster /text

ulrich polster - c.c.2020-21

c.c.2020-21 begann mit der vorübergehenden Schließung meiner Galerie und der Anfrage etwas zu der online-Auslagerung des Programms beizusteuern. Dieser Impuls verstärkte meine Intention diese außergewöhnliche Zeit aufzunehmen.

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c.c.2020-21 /daten

c.c.2020-21 /daten

c.c.2020-21
Video-Reihe (Nummern 00-20)
unterschiedliche Längen, 4K, Stereo
2020-2021

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c.c.2020-21 - 20 /video

c.c.2020-21 - 20 /dauer 00:05:12

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c.c.2020-21 - 19 /video

c.c.2020-21 - 19 /dauer 00:06:29

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c.c.2020-21 - 18 /video

c.c.2020-21 - 18 /dauer 00:02:42

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c.c.2020-21 - 17 /video

c.c.2020-21 - 17 /dauer 00:05:27

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c.c.2020-21 - 16 /video

c.c.2020-21 - 16 /dauer 00:03:47

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c.c.2020-21 - 15 /video

c.c.2020-21 - 15 /dauer 00:04:27

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c.c.2020-21 - 14 /video

c.c.2020-21 - 14 /dauer 00:02:54

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c.c.2020-21 - 13 /video

c.c.2020-21 - 13 /dauer 00:03:58

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c.c.2020-21 - 12 /video

c.c.2020-21 - 12 /dauer 00:06:16

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c.c.2020-21 - 11 /video

c.c.2020-21 - 11 /dauer 00:01:10

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c.c.2020-21 - 10 /video

c.c.2020-21 - 10 /dauer 00:05:29

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notturno

notturno - trailer /video

notturno - trailer /dauer 00:04:59

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notturno /daten

notturno /daten

1-Kanal Video/Soundinstallation
Sound collage: Ulrich Polster
Sound Mastering: Boris Vogeler
Erzähler: Liis Kolle, Erman Jones
00:31:44 min, HD, Stereo
2013-2015

Galerie Jocelyn Wolff, Paris
galeriewolff.com

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notturno - christoph tannert /besprechung

ulrich polster - notturno /von christoph tannert

Ulrich Polster, aufgewachsen in der Zeit des Kalten Krieges in der DDR, spürt in seiner Ein-Kanal-Projektion”Notturno” seinen eigenen ästhetischen Prägungen nach. Weil der Künstler seine Video-Werke von ihrer malerischen Seite her denkt und besonderen Wert legt auf das Zur-Geltung-Kommen ihrer bildlichen Präsenz hat er sich für die Verwendung einer Plexiglasscheibe als Projektionsfläche entschieden.
Es ist, allen eingestreuten Ironie-Signalen zum Trotz, dem Künstler tatsächlich heiliger Ernst um den Kern der sozialistischen Moderne.

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notturno II

notturno II - trailer /video

notturno II - trailer /dauer 00:03:14

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notturno II /daten

notturno II /daten

1-Kanal Video/Soundinstallation
Sound Collage: Ulrich Polster
Sound Mastering: Boris Vogeler
Erzähler: Liis Kolle, Erman Jones
00:23:48 min, HD, Stereo
2017

Premiere: 22. 06. 2017, Festa dell’Estate, Villa Massimo, Rom
villamassimo.de

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notturno II /ansichten

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massimo-sommerfest

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notturno III material

notturno III material - trailer /video

notturno III material - trailer /dauer 00:04:30

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notturno III material /daten

notturno III material /daten

2-Kanal Video/Soundinstallation
synchron, Loop
00:04:17 min, HD, Stereo
2017

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notturno III material /text

notturno III material /text

Notturno III / Material ist eine 2 Kanal Videoinstallation, die während meines Italienaufenthaltes in der Casa Baldi/Olevano entstanden ist. Nach Notturno I (2013) und Notturno II (2017), den ersten beiden Teilen einer autobiografisch gefärbten Trilogie über ästhetische Prägungen eingebettet in den zeithistorischen Horizont, wird Notturno III / Material Einblick in die Bildfindung und die Hintergründe meiner Arbeitsweise geben und den Ausgangspunkt des abschließenden Teils der Trilogie bilden.

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absence

41.8606 N 13.0312 E - ausschnitt /video

41.8606 N 13.0312 E - ausschnitt /dauer 00:03:00

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absence - trailer /video

absence - episoden /dauer 00:07:55

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absence /daten

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Absence 1 (Soundinstallation: Boris Vogeler)
Licht/Soundobjekt
14 Leuchtstoffröhren, Spiegel, Mikrofone, Verstärker, 166x2656cm
2019

41.8606°N, 13.0312°E
Video
00:10:00 min, 4K, 4-Kanal-Sound
Sound: Ulrich Polster/Boris Vogeler
2019

Absence 2
2-Kanal Video/Soundinstallation
Plexiglas, 2 Spiegel, Sound
00:01:55 min, HD, Loop
2019

Absence 2
7 C-Prints auf Fujicolor-Papier, 28,5x41cm
2019

Absence
7 Kollagen, C-Print auf Fujicolor-Papier

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absence - hajo schiff /besprechung

ulrich polster - absence - vorbild fremdbild lichtbild und narziss /von hajo schiff

Der Berliner Künstler Ulrich Polster zeigt in seiner fünften Einzelausstellung in der Galerie Jocelyn Wolff bewegte und inszenierte Bilder, die sein Italienerlebnis spiegeln. Zu Gast im Refugium der deutschen Romantiker in Olevano Romano wurde ihm die klassische Landschaft und Kunst durch den Tod seiner Mutter im fernen, heimatlichen Sachsen zu einer durchaus ambivalenten und stark gebrochen Erfahrung, in der sich Schönheit und Trauer begegnen. Zwischen meditativer Filmprojektion und interaktiver Photoerweiterung bis zu existenziellen Bildmarken in Doppelprojektion werden Bilderfahrungen befragt und erweitert.

Im Spiegel des Selbst auf die vorgefundene Welt mischen sich mediale und individuelle Bilder und finden zudem in einer – auf wunderbare Weise redenden – Lichtinstallation ihre metaphysische Aufhebung.

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markale

markale|2016 - trailer /video

markale|2016 - trailer /dauer 00:04:58

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markale|2016 /daten

markale|2016 /daten

2-Kanal Video/Soundinstallation

00:26:48 min, HD
2017

03.06.2017-02.07.2017
waschhaus, Kunstraum Potsdam
waschhaus.de

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markale|2016 - ulrich polster /text

ulrich polster - markale|2016

Die Video-Collage Markale|2016 ist eine Zusammenführung von Aufnahmen aus den Jahren 1992-95, 2006 und 2016 sowie Live-Berichten aus Europa vom Juni/Juli 2016. In seiner Entstehungsgeschichte bezieht sich die Videoarbeit auf zwei vorherige Arbeiten des Künstlers - MISH (2006) und REPORT (2016). MISH ist ein Reisebericht über den Balkan und REPORT eine Recherchearbeit über die Berichterstattung der Balkankriege und ihre Dokumentation, beginnend mit dem 10-Tage-Krieg in Slowenien 1991 bis hin zum Friedensabkommen von Dayton 1995.

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report

report - dokumentation /video

report - dokumentation /dauer 00:03:39

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report /daten

report /daten

7-Kanal Video/Soundinstallation
02:01:02 min, SD synchron, loop 2015

1.10.2015-16.1.2016
TELE GEN
Kunstmuseum Bonn
kunstmuseum-bonn.de

19.2.2016-16.5.2016
Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz
kunstmuseum.li

Katalog: TELE GEN, Hirmer Publishers 2015

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report - dieter daniels /besprechung

ulrich polster - report /von dieter daniels

Auf sieben Monitoren laufen parallel Ausschnitte der Fernsehberichte über die Jugoslawienkriege, den 10-Tage-Krieg in Slowenien im Juni 1991 sowie zum Massaker von Srebrenica im Juli 1995. Polster hat für diese Arbeit von Juni 2011 bis Juli 2015 einen Großteil der relevanten Wiederholungen der Tagesschau vor 20 Jahren des Digitalsenders tagesschau24 (lief bis 2012 unter dem Namen ARD EinsExtra) aufgenommen. Aus diesen rund 200 Stunden Material hat er die Berichte zu Jugoslawien herausgefiltert, um sie in einer verdichteten Montage auf sieben zeitgleich sichtbaren Videokanälenneu sichtbar zu machen.

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Report Skizze

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mish

mish - trailer /video

mish - trailer /dauer 00:05:16

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mish /daten

mish /daten

1-Kanal Video/Soundinstallation
Sound: Christine Scherrer
00:35:20 min, HD, Stereo
2009

15.9.2015-29.11.2015 DIE ZEIT DRÄNGT
Neue Sächsische Galerie Chemnitz

neue-saechsische-galerie.de

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flusz

flusz - trailer /video

flusz - trailer /dauer 00:04:59

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flusz /daten

flusz /daten

4-Kanal Videoinstallation
00:19:57 min, HD-SD, synchron
2010

Installationsansichten: USB Bank, Frankfurt/M

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flusz /konzept

flusz /text

“Die Weide betrachtet umgekehrt das Bild des Reihers.”
Dieses Haiku von Basho gibt eine Parabel auf das Konstrukt von Weltbild und unserer individuellen Verankerung darin.
Auf einer Fahrt durch die Fremde zerfällt der Blick auf eine kulturelle Identität in seine Fragmente. Die Fragmente formen sich aus Bildern: innere, mediale, geträumte, gespeist von Sehnsüchten, Projektionen und Oberflächen. Es entstehen Sequenzen, die eine komplexe Schichtung zulassen: das aufgenommene Bild ist das Bild vom Bild vom Bild.

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antonov

antonov - trailer /video

antonov - trailer /dauer 00:01:52

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antonov /daten

antonov /daten

Video/Sound: Ulrich Polster
00:11:34 min, SD
1995

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antonov /ansichten

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bih

bih - trailer /video

bih - trailer /dauer 00:05:14

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bih /daten

bih /daten

(Bosnien und Herzegowina, Republika Srpska, 44º5´N, 18º57´O, 04:36 h) 00:01:58 min, HD, Loop
2008

KOW Berlin, Antirepresentationalism2: Trouble with realism
www.kow-berlin.info

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bih - astrid mania /besprechung

bih /text

Die Komplexität dieser Ausstellung [Trouble With Realism] und ihrer Gedankenbezüge bündelt sich vielleicht am eindringlichsten in dem kurzen Video von Ulrich Polster. Wenige Minuten lang sieht man, Claude Monet lässt grüßen, einen Heuhaufen. Ob man aber ein Standbild erblickt oder eine filmische Aufnahme, lässt sich schwer entscheiden. Man meint zu beobachten, wie sich Dunstfetzen leicht bewegen, aber dies mag auch nichts weiter als Täuschung sein. Aufgebrochen wird die kunsthistorische Referenz durch den Titel des Werks: Bosnien and Herzegowina (Han Pijesak, Republika Srpska, 07.08.2007).

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BIH-1

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fracht

fracht - dokumentation /video

fracht - dokumentation /dauer 00:11:48

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fracht /daten

fracht /daten

1-Kanal Video/Soundinstallation
Sound: Thomas Christoph Heyde
Field Recording: Thomas Christian Heyde / Ulrich Polster
00:11:48 min, HD, Stereo
2015

9.2.2016-11.2.2016 Werk II, Leipzig
fzml.de

Premiere: GfZK, Mai 2015

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wir sind das volk

wir sind das volk - dokumentation /video

wir sind das volk - dokumentation /dauer 00:03:55

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wir sind das volk /daten

wir sind das volk /daten

4-Kanal Video/Soundinstallation
4 Videodisplays, gerichteter 4-Kanal-Ton
00:04:49 min, HD, Stereo
2014

Ort: Leipzig, Dietrichring (Innenstadtring, nahe Hauptbahnhof)
Zeit: 9.10.2014, 18-24 Uhr

www.leipzig.de

Katalog: Lichtfest 2014, LTM GmbH, Leipzig 2014

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wir sind das volk - wir sind das volk interview /audio

wir sind das volk - interview /dauer 00:05:29

Gesendet: 09.10.2014, mdr Kultur - Figaro, Interview von Andreas Höhl

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wir sind das volk /ansichten

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wir sind das volk /konzept

wir sind das volk /konzept (ausschnitt)

Wem ich nie begegnete, das bin ich,
sie mit dem Gesicht eingenäht
in den Saum meines Bewusstseins

Sarah Kane, “4.48 Psychose” 2000

Die Video/Soundinstallation hinterfragt den Slogan “Wir sind das Volk” auf seine gesellschaftliche Relevanz 1989 und heute und thematisiert den Bedeutungsgehalt angesichts medialen und gesellschaftlichen Missbrauchs einerseits und romantischer Idealisierung andererseits. Gleichzeitig fragt die Arbeit nach dem aktuellen Zustand Europas und entdeckt das Lokale im europäischem Kontext und umgekehrt.
Der Reiz der Installation entsteht aus der Abbildung melancholisch gefärbtem Rückblicks, poetisch transformierter Wirklichkeit und der Widersprüchlichkeit des Lebens im Europa des Jahres 2014.

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wir sind das volk /texttafeln

wir sind das volk /8 texttafeln

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stalker material

stalker material - dokumentation /video

stalker material - dokumentation /dauer 00:07:22

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stalker material /daten

stalker material /daten

7-Kanal Video/Soundinstallation
Sound: Boris Vogeler / Ulrich Polster
Field Recording: Sylke Blumstengel / Ulrich Polster
00:40:00 min, HD synchron, loop
2015

Catalog: STALKER/MATERIAL, Neue Sächsische Galerie, Chemnitz, 2015

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stalker material - making of stalker material /video

stalker material - making of stalker material /dauer 00:20:22

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stalker material - arvo iho - gemalt mit licht /text

gemalt mit licht /von arvo iho

“Der Mensch weiß nichts über seine unterbewussten Wünsche.”
Dort wo man jetzt am ‘Kessel’ baut, war das Tor zur Zone im Film ‘Stalker’ von Andrej Tarkowskij.
Im Industriegebiet zwischen den Alt-Narvaer und den Leningrader Chausseen wurden alle Draisinenfahrten aufgenommen. Bei der Brücke über den Fluss Pirita hielt die Draisine, dort sind sie ausgestiegen und haben sich in nördlicher Richtung auf den Weg gemacht. Die Zone selbst fing im Pirita-Flussbett an. Da standen vier Panzer, die wie zerstört aussahen, einige Maschinengewehre und ein paar Panzerfahrzeuge. Oben war an einem Maschinengewehr ein Soldatenskelett aufgestellt. Das war die Welt des Stalker, in die sich die Soldaten nicht weiter hinein trauten.

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stalker material - claus löser - schlafende bilder /besprechung

schlafende bilder /von claus löser

Ausgerechnet am 1. Mai 1981 lief in einigen Kinos der DDR Andrej Tarkowskijs Spielfilm Stalker an. Die Kunde von diesem seltsamen, rätselhaften, philosophischen, in jeder Hinsicht ungewöhnlichen Werk verbreitete sich in den Kreisen der nach Auswegen aus dem geistigen Dilemma der realsozialistischen Alltagsexistenz suchenden Menschen wie ein Lauffeuer. Wie war dies möglich? Dass uns ausgerechnet aus der Sowjetunion ein Film erreichte, der diese verborgenen Saiten in uns anschlug? Denn das Verblüffende war, dass wir uns in dieser scheinbar hermetischen Welt der Zone sofort heimisch fühlten. Dies beileibe nicht, weil die DDR im Volksmund bisweilen noch immer als Zone bezeichnet wurde! Dieser banale Zusammenhang kam uns nicht in den Sinn. Vielmehr schien es, als würden durch diesen Film Stimmungen formuliert, die schon lange in uns schlummerten, als würden durch den Stalker quasi schlafende Bilder geweckt. Es sagt sich schnell dahin, dass ein einziges Kunstwerk in der Lage sein könnte, eine ganze Generation zu prägen. Da müsste erst einmal geklärt werden, wie diese Generation zu definieren ist. Dennoch scheint mir eine solche Prägung hier vorzuliegen. Es gab ein Leben vor Stalker. Und es gab ein anderes danach.

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stalker material - matthias lindner - gefangen in der zeit /text

gefangen in der zeit /von matthias lindner

“The machine-gun-man on the motorcycle.” Die Projektion eröffnet mit Worten des Zeitzeugen Arvo Iho, den einzigen verständlichen Sprachelementen der Videoinstallation. Der damalige Praktikant am Set bezeugt damit den Ausgangspunkt des Polsterschen Videos - die ehemaligen Drehorte von Tarkowskijs Stalker. Im Laufe der 40 Minuten wird Polster weitere typische Tarkowskij-Szenen und -Atmosphären modifizieren: die Bahnfahrt und den Wasserfall, die großen Nebelflächen, Feuer, Ruinenlandschaften. Ästhetischer Ausgangspunkt für Tarkowskij war immer die Idee für einen Film, die Erzählung einer Figur in ihrem unlösbaren Gefangensein in der Zeit. Er suchte dafür filmische Bilder, die einer poetischen Logik folgen, weil sie auf Beobachtung basieren. “Meiner Meinung nach steht die poetische Logik den Gesetzmäßigkeiten der Gedankenentwicklung wie dem Leben überhaupt erheblich näher als die klassische Dramaturgie.” (Andrej Tarkowskij, Die versiegelte Zeit, 1984, dt.: Frankfurt 1986, S.22)

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stalker material - hajo schiff - hinter die bilder gehen /besprechung

hinter die bilder gehen /von hajo schiff

REISE
Alles beginnt mit einem Bild - und es wird auch bei diesem Bild enden. Was sich dazwischen zu einer 39-minütigen, 7-kanaligen Videoprojektion weitet, ist ein daraus abgeleiteter Strom der Assoziationen, Interpretationen und Wirkungen. Eine hochgradig subjektive Bilderwelt entführt, nicht unähnlich dem filmischen Vorbild, Tarkowskijs Stalker, nach einer Bahnfahrt in eine nie genau zu erfassende ZONE hinter dem Bild und zwischen den Bildern. Und dort ist alles nicht nur das, als was es erscheint. Seltsame Erklärungen, schnelle Kamerafahrten und viele ruhige, oft idyllische Momente entführen in eine Welt, in der die resignative Müdigkeit des schnellen Bescheidwissens, des Immer-schon-alles-gesehen-habens nichts mehr gilt. Denn die Wahrnehmung wird fragwürdig. Was ist das, was da zu sehen ist?

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frost

frost - trailer /video

frost - trailer /dauer 00:02:55

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frost /daten

frost /daten

Video
00:05:19 min, SD
2002

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frost II

frost II - dokumentation /video

frost II - dokumentation /dauer 00:02:55

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frost II /daten

frost II /daten

3-Kanal Video/Soundinstallation
Sound: Thomas Christoph Heyde
Cello: Andrzej Bauer
00:23:20 min, SD, synchron
2005

Aufführung: Galerie für zeitgenössische Kunst, Leipzig

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frost II /ansichten

frost II /8 ansichten

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frost III

frost III - trailer /video

frost III - trailer /dauer 00:03:02

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frost III /daten

frost III /daten

3-Kanal Video/Rauminstallation
Sound: Thomas Christoph Heyde
00:20:50 min, SD, synchron
2005

Installationsansichten: “Liste”, Basel

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frost III /ansichten

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versprengung

versprengung - trailer /video

versprengung - trailer /dauer 00:07:39

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versprengung /daten

versprengungen /daten

1-Kanal Video/Soundinstallation
00:23:33 min, HD
Video: Ulrich Polster
Komposition: Juliana Hodkinson
julianahodkinson.net

Musik: KNM Orchester Berlin
www.kammerensemble.de
Gesang Berlin: Marc Weiser
Pbesprechung: Radialsystem V, Berlin, April 2011
www.radialsystem.de

Gesang Aarhus: Jacob Bloch Jespersen
www.jakobbloch.com
Premiere: Spor Festifal 2011, Mai 2011, Aarhus, DK
www.sporfestival.dk

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versprengung /konzept

versprengung /text

Am Beginn der Arbeit stand der Wille zur Struktur. Etwas was uns einte, was uns Klarheit und Sicherheit verlieh. Die Neigung von uns zum Zitat, zum Recyceln der eigenen Bild/Ton-Welten und das Verfolgen der jeweiligen eigenen künstlerischen Handschrift veränderte die Struktur und löste sie auf. Im Anschluss an diesen Prozess gab es ein Innehalten, eine Konzentration auf die Versprengung, die uns erlaubte, etwas außerhalb des jeweils Eigenen entstehen zu lassen. Pendelnd zwischen Berührung, Vereinzelung, Ignoranz und Zerstörung.

Ulrich Polster

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versprengung /ansichten

versprengung /7 ansichten

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versprengung - making of /video

versprengung - making of /dauer 00:04:15

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made in usa

made in usa - trailer /video

made in usa - trailer /dauer 00:15:39

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made in usa /daten

made in usa /daten

2014
Rauminstallation, mixed media
5 VHS-Player, 5 TV-Geräte, Fotografien, Arbeitsskizzen
Größe: variabel

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made in usa /ansichten | c-prints

made in usa /5 ansichten | 4 c-prints

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made in usa - making-of /video

made in usa - making-of /dauer 00:02:59

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